Geschichte

Das Fach Geschichte wird an der Adolf-Reichwein-Schule in der Förderstufe in der Jahrgangsstufe 6, in der Hauptschule in den Jahrgangsstufen 7 und 9 und in der Realschule in den Jahrgangsstufen 8, 9 und 10 unterrichtet.

 

In der Förderstufe stehen im sechsten Schuljahr die Epochen „Ur- und Frühgeschichte“ sowie „Altertum/Antike“ auf dem Lehrplan. Bevor hiermit begonnen werden kann, werden zu Beginn des Schuljahres aber zunächst grundsätzliche Fragen in diesem für die Schülerinnen und Schüler neuen Fach geklärt. Was ist Geschichte überhaupt? Womit beschäftigen wir uns im Geschichtsunterricht? Woher wissen wir, was früher war? Wie arbeitet ein Historiker?

Auf der Haupt- beziehungsweise auf der Realschule werden dann die Epochen „Mittelalter“ und „Neuzeit“ thematisiert. Am Schuljahresende gelangen die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen inhaltlich meist bis zur deutschen Wiedervereinigung.

Der Geschichtsunterricht beschränkt sich dabei nicht nur auf Politikgeschichte. Besonders wichtig für die Beantwortung der Frage „Wie lebten die Menschen damals?“ ist die Alltagsgeschichte. Aber auch Technik-, Religions-, Kultur- und Sozialgeschichte helfen, ein möglichst vollständiges Bild der Vergangenheit zu zeichnen.

Dass Geschichte oftmals als klassisches „Jungenfach“ bezeichnet wird, ist eine Nachwirkung des einseitig auf die Taten oder Untaten „großer Männer“ fokussierten Geschichtsunterrichts und die damit verbundene Überbetonung der Politikgeschichte. Dies hat mit dem heutigen Geschichtsunterricht aber nicht mehr viel gemeinsam. Neben bedeutenden Frauen wie Hildegard von Bingen, Olympe de Gouges, Sophie Scholl oder den Müttern des Grundgesetzes, die regelmäßig im Geschichtsunterricht thematisiert werden, geht es ganz allgemein in allen großen Themenbereichen der Geschichte auch um das Leben der Frauen. Was lernten adlige Mädchen am Hofe? Wie erkämpften sich Frauen  ihr Wahlrecht? Welche Arbeiten verrichtete die Frau eines Handwerksmeisters im Familienbetrieb? Dies sind nur einige von vielen Fragen, die es gemeinsam im Geschichtsunterricht zu beantworten gilt.

Neben dem historischen Lernen steht im Fach Geschichte auch das Analysieren von Text- und Bildquellen im Mittelpunkt. Auch das Lesen und Erarbeiten nichtlinearer Texte wie Kreis-, Säulen- und Balkendiagramme ist wesentlicher Bestandteil des Geschichtsunterrichts. Während bereits in der Förderstufe mit historischen Karten gearbeitet wird,  interpretieren die Schülerinnen Schüler in den höheren Jahrgangsstufen politische Karikaturen und Verfassungsschemata.

Die Vermittlung der zu erlernenden Inhalte erfolgt in erster Linie im Rahmen eines handlungs- und produktionsorientierten Unterrichts. Besonders hervorzuheben sind hierbei unter anderem die in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Kunst erstellten Schülerarbeiten zur Höhlenmalerei und das in den vergangenen Schuljahren in der Aktionswoche der Klasse 6 häufig durchgeführte Römerprojekt.

Während sowohl in der Förderstufe als auch im Realschulzweig das Schulgeschichtsbuch „Zeitreise“ des Klett-Verlages bereits seit Jahren genutzt wird, sind wir auf dem Hauptschulzweig nun ebenfalls auf die Bände der „Zeitreise“-Reihe umgestiegen.

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