„Sauberhafter Schulweg“: ARS setzt Zeichen für den Umweltschutz

Am „Sauberhaften Schulweg“ sind Schülerinnen und Schüler deshalb jährlich hessenweit unterwegs, um die Umwelt von diesem Abfall zu befreien. Auch in Heusenstamm gingen die Kinder und Jugendlichen der fünften und sechsten sowie der Intensivklassen der Adolf-Reichwein-Schule geleitet am Dienstag, den 13.07. mit gutem Beispiel voran. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Die Müllsäcke hatten insgesamt ein Gewicht von 76 kg.

 

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 Schulleiterin Margit Breen freut sich, dass sich in den vergangenen Jahren immer mehr Schulen in Hessen an dem Aktionstag beteiligen: „Beim ‚Sauberhaften Schulweg‘ werden Schülerinnen und Schüler auf lebendige Weise für das Thema Abfall, Abfallvermeidung und Ressourcenschutz sensibilisiert. Sie erleben vor der eigenen Haustür, welche Folgen Müll für die Umwelt hat und lernen so auch ihr eigenes Abfallverhalten zu hinterfragen. Und sie setzen mit der Sammelaktion ein wichtiges Signal für uns alle.“

Die Greifer, Müllsäcke und Westen wurden von den „Naturengeln“ der Stadt Heusenstamm zur Verfügung gestellt. Die Naturengel sind eine Gemeinschaft von ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürgern aus Heusenstamm und Umgebung, die Müll in Heusenstamm einsammeln mit dem ehrwürdigen Ziel, die sauberste 20. 000-Einwohner-Stadt in Hessen zu werden.  

Passend zum Aktionstag bastelte in den vergangenen Wochen außerdem die Klasse 6 c mit der Förderstufenleiterin und Kunstlehrkraft Caroline Giacomini zum Thema Umwelt- und Meeresverschmutzung sowie Plastikmüll und Vermüllung der Wälder sehr anschauliche Schaukästen aus Schuhkartons.

Auch die Klasse 5b von Sina Koch war mit ihren „Kippengeistern“ gegen Umweltverschmutzung aktiv. An verschiedenen Stellen in Heusenstamm platzierte sie Getränkeboxen mit Geisteraufdruck, z. B. leere Milchpackungen, in die Zigarettenstummel geworfen werden können, statt sie einfach wegzuschnippen.

Passend zum Thema Nachhaltigkeit setzt schließlich die Klasse 6 b mit ihrem Klassenlehrer Patrick Lücke derzeit das „Pfandflaschenbrunnenprojekt“ um. Dabei ist das erklärte Klassenziel, 1000 Pfandflaschen zu sammeln, um mit dem damit „erwirtschafteten“ Geld einen Brunnen in Afrika zu finanzieren. Einfach eine fabelhafte Idee.

Bei so viel Einsatz kam Förderstufenleiterin Giacomini direkt ins Schwärmen: „Ihr seid spitze und habt einen riesigen Beitrag zu einer sauberen Umwelt geleistet“ war ihr begeistertes Lob an die Schülerinnen und Schüler der ARS. Alle Beteiligten hoffen nach so viel Einsatz nicht nur auf eine weiterhin sauberere Umwelt, sondern durchaus selbstredend auch auf die Belohnung von 200,00 Euro, die 25 Mal unter allen teilnehmenden Schulen verlost wird.

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