„Alle gegen Esra“ gewinnt!

 Maria überzeugte die ARS-Jury des Vorlesewettbewerbs

Der diesjährige Vorlesewettbewerb an der Adolf-Reichwein-Schule fand für die Klassensiegerinnen und Klassensieger und alle anderen Beteiligten unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen statt.

Dem Vorlesespaß der Leseratten allerdings tat das keinen Abbruch. Bis Mitte November wurden in den drei sechsten Klassen der Schule zwei Klassensiegerinnen bzw. Klassensieger unter den Bücherwürmern ermittelt. Diese stellten sich am Freitag, den 14. Dezember 2020 zum Schulentscheid.

Das gespannte Publikum war in diesem Jahr mit der Förderschulleiterin Caroline Meiser-Giacomini, den Deutschlehrkräften David Schneider und Firdes Ceylan und der Förderschullehrerin Kirsten Habl-Ortwein, die die diesjährige Jury bildeten, sehr überschaubar. Sicherheitsbedingt durften in diesem Jahr die fünften Klassen keine Zuhörerschaft bilden. An der Organisation des beliebten Events waren zahlreiche Verantwortliche der Schule beteiligt. Der engagierte Einsatz und die große Unterstützung reichten vom Hausmeister Karsten Sigl über den Diplom-Sozialpädagogen Oliver Roth über die vorgenannten Jurymitglieder, die vor dem Ereignis tatkräftig mitorganisierten und dekorierten bis zu weiteren Schulleitungsmitgliedern sowie Lehrerinnen und Lehrern . Allen war es ein wertvolles Anliegen, den Vorlesewettbewerb auch im Jahr 2020 zu einem stimmungsvollen, schönen Ereignis zu machen.

Die zwei Siegerinnen und Sieger der drei sechsten Klassen stellten dann im liebevoll mit gemütlichem Ohrensessel, geschmackvollen Leselampen und nostalgischem Teegedeck dekorierten Mehrzweckraum jeweils ihr Buch vor. Anschließend lasen sie eine etwa fünfminütige Passage daraus vor.  Unter den Büchern befanden sich eine faszinierende Fantasy-Geschichte über die Abenteuer eines Meermenschen („Emilys Geheimnis“ von Liz Kessler) und ein lustiger Comic-Roman über den Sohn eines Teufels, der in einem Knabeninternat landet („Luzifer Junior“ von Jochen Till). Auch die Bücher aus den altbewährten Reihen „Die drei ???“)(„Die drei ??? – Gefahr im Gruselgarten“ von Robert Arthur Jr.) und „Gregs Tagebuch“ („Gregs Tagebuch 11 – Alles Käse“ von Jeff Kinney) waren vertreten.

Anschließend lasen die Vorleserinnen und Vorleser einen etwa zwei Minuten langen sogenannten Überraschungstext. Dieser stammte in diesem Jahr aus dem Science-Fiction-Jugendbuch „Level 4 – Die Stadt der Kinder“ von Andreas Schlüter.

Mit einer hervorragenden Leseleistung und damit am höchsten bewertet siegte in diesem Jahr Maria Togridou aus der 6a mit ihrem Kinderroman über Mobbing in der Grundschule („Alle gegen Esra“ von Aygen-Sibel Celik). Maria interessiert sich neben dem Lesen für das Malen, Zeichnen und Singen und ist Mitglied der Schulband. Beim Kreisentscheid im Februar wird sie die Adolf-Reichwein-Schule vertreten. Wir wünschen ihr dabei viel Erfolg.

Für die strahlende Siegerin spendete Frau Kratz, die in den Vorjahren ein festes Jurymitglied des Vorlesewettbewerbs der ARS gewesen war und dieses Jahr sicherheitsbedingt nicht anwesend sein konnte, aus Ihrem Geschäft einen Buchpreis. Da schließlich alle, die ihre Lieblingsgeschichten vorgestellt hatten, zu den Spitzenreiterinnen und Spitzenreitern beim Vorlesen gehörten, bekamen auch sie ihre Zertifikate als Klassensieger und Klassensiegerinnen überreicht. Obendrein wurde allen beteiligten Kindern der Wettbewerbstag durch weihnachtliche Schokolade versüßt. 

Den Siegerbeitrag können Sie hier sehen und hören: