Das Gütesiegel wurde mit Beginn des Schuljahres 2010/2011 in Hessen eingeführt. Es wird an Schulen vergeben, die eine vorbildliche Berufsorientierung mit Förderung der Ausbildungsreife nach den OloV-Qualitätsstandards gestalten und umsetzen. In Schulen mit gymnasialer Oberstufe wird zudem auch die Studienorientierung bewertet.

Die Adolf- Reichwein - Schule wurde dieses Jahr rezertifiziert. Die Zertifizierung gilt bis 2017.

 

Vorteile für Schulen

Für Jugendliche ist eine gute Vorbereitung auf die Berufs- und Arbeitswelt eine wichtige Voraussetzung für die Einmündung in ein erfolgreiches Erwerbsleben. Schulische Berufs- und Studienorientierung leistet hierzu einen entscheidenden Beitrag.


Auch für die Schulen ist die Entwicklung von Angeboten zur Berufs- und Studienorientierung in mehrfacher Hinsicht lohnend:

 

1. Vorteil: Profilbildung

Unter dem Aspekt der Schulentwicklung in Hessen dient die Verankerung der Berufs- und Studienorientierung (BSO) im Schulcurriculum der Profilbildung der Schulen: Schulen mit einer nachweislich vorbildlichen BSO können damit werben, dass sie eine gute Grundlage für eine möglichst schnelle und passgenaue Einmündung in den Ausbildungsmarkt bzw. in ein Hochschulstudium bieten – für Erziehungsberechtigte ein entscheidender Hinweis, wenn es um die Frage geht, an welcher allgemein bildenden Schule sie ihre Kinder nach der Grundschule anmelden.

 

2. Vorteil: Qualitätssicherung

Das Gütesiegel bietet Schulen mit Sekundarstufe I und/oder gymnasialer Oberstufe die Möglichkeit, im Rahmen des Bewerbungsverfahrens ihre BSO-Konzepte selbst zu analysieren und diese zertifizieren zu lassen. Die Zertifizierung gilt für drei Jahre. Danach können Schulen sich rezertifizieren lassen.

 

3. Vorteil: Weiterentwicklung

Das Gütesiegel fördert:

  • die Verbesserung der beruflichen Orientierung von Schülerinnen und Schülern
  • die Kommunikation interner und externer Partner
  • den Wettbewerb von Ideen.